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Traugott "Schorsch" LIESEM

Träger der Johanna-Kirchner-Medaille,verliehen durch die Stadt Frankfurt am Main

Seit 1990 verleiht die Stadt Frankfurt am Main die „Johanna-Kirchner-Medaille“ an Menschen, die gegen staatliche Unterdrückung kämpfen. An der Frankfurter Paulskirche erinnert eine Gedenktafel an die Ermordete.

Johanna „Hanna“ Kirchner (gebürtige Johanna Stunz, * 24. April 1889 in Frankfurt am Main; † 9. Juni 1944 in Berlin, hingerichtet) war eine deutsche Widerstandskämpferin

http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Kirchner

 

 

Antifaschistischer Abend der Naturfeunde Lauterbach am 10.11.99 - Wider das Vergessen
Bild von Schorsch

Auf Einladung der Naturfreunde kam Traugott "Schorsch" LIESEM aus Hattersheim bei Frankfurt/M in die Beratungsstelle für Schüler und arbeitslose Jugendliche in Lauterbach, um von seinem bewegten Leben zu erzählen.

Seine doch recht lustige Art wich aber rasch, als er, mit noch nach über 75 Jahren zu verspürender Wut, erzählte, wie der katholische Pfarrer in Frankfurt-Zeilsheim, ihn und andere an einem Schulstreik teil genommenen Kinder mit dem Ochsenziemer verwamschte;. Was war geschehen: Wir hatten für unseren beliebten Lehrer gestreikt, weil er den Konservativen zu freiheitsdenkend gewesen war und von der Schule verwiesen werden sollte. Dies war ungerecht und wir lehnten uns dagegen auf ! Durch ihn, so beteuert er , entwickelte sich mein unbändiger Drang nach Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität. Mit 14 revanchierte er sich und trat aus der katholischen Kirche aus. Dafür aber, inzwischen Lehrling der Farbwerke Höchst, also Rotfabriker, trat er 1929 in die Revolutionäre-Gewerkschafts-Opposition ein. Wir, die RGO hatten das Sagen und unterrichteten die Arbeiter über Mißstände in der Fabrik und brachten ein Blatt raus, das reißenden Absatz fand. Nach der Lehre 1931 wurde er wie viele arbeitslos.

Ich war bei den Freien Turnern sogar Trommler und auch bei den Roten Turnern, erzählte Traugott LIESEM, ...also nicht im Deutschen Turnerbund. Unsere Vereinigungen wurden von Hitlers Schergen aufgelöst.

1933 verhafteten uns bewaffnete SA-Leute und wir wurden unter Androhung von Waffengewalt in die Höchster Kaserne verschleppt. Dort sollten wir durch Schläge und andere brutale Quälereien gefügig gemacht werden. Ich wurde oft geschlagen. Je größer der Druck auf uns wurde, um so fester hielten wir zusammen und 1933 trat ich dann in die KPD ein und wurde ins Saarland zu einer Schulung geschickt. Anschließend gründete er eine Gruppe mit jungen Leute, die sich schworen, gegen die Nazis zu kämpfen. Auf einer alten Schreibmaschine, die im Feld zwischen Hofheim und Münster versteckt war, verfaßten sie Flugblätter und verteilten diese nachts unter Einsatz ihres Lebens in die Briefkästen. Wände beschrifteten sie mit Anti-Naziparolen und zur Vervielfältigung ihrer mahnenden und fordernden Schriften benutzten sie Wachsmatrizen.

1939 sind wir dann aufgeflogen, weil einer die qualvollen Foltermethoden der Nazis nicht aushalten konnte, erzählte er weiter ...wir gingen alle Mann "Hopps" und kamen in Kassel vor Gericht, wo der berüchtigte Generalstaatsanwalt Freisler mich zur längsten Strafe verurteilte, 4 Jahren Zuchthaus, weil ich der Anführer unserer Gruppe war. Grund: Verbreitung eines hochverräterischen Unternehmens und Mitgliedschaft in der KPD.

Die vier Jahre saß er im Zuchthaus Freiendietz bei Nassau.

Wieder zu Hause heiratete er und mußte sich deswegen statt täglich "nur" noch wöchentlich melden. Die Nazis versuchten ihn als Spitzel zu gewinnen, was aber für "Schorsch" niemals in Frage gekommen wäre, er leistete weiterhin Widerstandsarbeit, bis er im Winter 1940 ins Arbeitslager Roßlau bei Dessau zur Elberegulierung gezwungen wurde. Wir mußten unter menschenverachtenden Bedingungen schwerste Arbeiten verrichten. Mit schweren Felsbrocken, Sand und Loren standen wir oft im Wasser und schleppten uns halb tot. Viele sind hier gestorben, weil sie es nicht aushielten. Das Essen war so miserabel, daß wir fast alle nachtblind wurden und wir mußten uns an den Händen gegenseitig zur Arbeit und wieder in die Baracken führen - das kam von der Ernährung! Wir gingen morgens im Dunkeln zum Schinden und sind abends im Dunkeln zurück gekommen - das habe ich nur geschafft, weil ich fest davon überzeugt war, daß der Hitler nicht ewig dran bleiben wird ! Dies sagte Traugott LIESEM mit großer Überzeugung. Auch die nächste Zeit in Griebo bei Wittenberg, wo er in einem Stickstoffwerk zwangsarbeitete. Hier gab es Kappes (Weißkohl) und ein kleines Netz Kartoffeln, die Kartoffeln waren oftmals schon angefault - wir haben sie trotzdem gegessen, aus lauter Hunger, erzählt Traugott LIESEM seinen Zuhörern. Wie kann dies ein Mensch überhaupt aushalten ? Viele meiner Genossen sind umgekommen, haben es eben nicht ausgehalten. antwortet er da und es entsteht eine kurze Pause.

Jetzt ist uns allen Zuhörern immer deutlicher bewußt, was dieser Mann und viele seiner Leidensgenossen ertragen mußten.

Ich kann heute nichts mehr riechen, mein Geruchssinn ist kaputt, kaputt gemacht durch die Arbeit mit dem ätzenden Zeug, das wohl hauptsächlich für die Landwirtschaft gemacht und versackt wurde acht Zähne haben die mir ausgeschlagen! - unterbricht Traugott LIESEM die entstandene Stille.

Aber es geht ja noch weiter, sagt er - die Männer die jung und noch einigermaßen gesund waren, einen Beruf erlernt hatten, wurden irgendwann rausgesucht und für den Einsatz als Soldaten zwangsausgebildet - mit dem Granatwerfer sollte ich für Hitler, für das Deutsche Reich kämpfen, was gar nicht meines war - in Afrika beim Strafbataillon 999

Und hier in Afrika, sagte Traugott "Schorsch" LIESEM mit bewegter Stimme und sichtlich berührt, lernte ich kennen, was wahre, echte Solidarität und Menschlichkeit und Glauben an die Gute Sache ist... die Alten haben uns nach hinten geschickt, wenn wir Minen räumen mußten, weil sie uns zutrauten die Zukunft neu und besser gestalten zu können - ohne Faschismus!

Auch die Alten glaubten, daß der Hitlerspuk nicht 1000 Jahre dauern, sondern bald ein Ende finden würde und sie sollten ja recht behalten.

Eine junge Teilnehmerin, der Veranstaltung erzählte, von ihrer Prüfungsarbeit über die unmenschlichen Lebensverhälnisse in Nazilagern. "Schorsch" war sehr erfreut, dass es noch junge Menschen gibt, die sich mit dem Hitlerproblem auseinander setzen. Laßt so etwas nie wieder zu, geht wo Unrecht ist hin, geht auf die Straße, kämpft für den Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit..........

1947 dann kam Traugott "Schorsch" LIESEM in englische Kriegsgefangenschaft in el Daba. Von dort nach Tobruk, Kairo, Suez und nach 11 Tagen legte das Schiff in Cuxhaven, also wieder an der Elbe, an. Von hier wurde er ins amerikanische Lager "Münsterland" verbracht. Später dann an Frankfurt vorbei nach Dachau und anschließend schlug er sich über Erlangen nach Frankfurt durch, wo er seine Frau und Kinder wieder traf.

Traugott "Schorsch" LIESEM war , kaum zu Hause angekommen, 1947 Gründungsmitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregiemes.

1993 wurde er von der Stadt Frankfurt mit der Johanna-Kirchner-Medaille für seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus geehrt.

Wie richtig das ist !

Oft Berlin , oft Dortmund, Köln, viele Pressefest, 3 Tage Pressefest 1999 , Antikriegstage, 26 Ostermärsche, Ortkartell, Hattersheimer Friedenforen, Freidenker, 70 Jahre Kommunist, 70 Jahre Gewerkschafter Jahre alter Schule, Schulen und jetzt Lauterbach, das sind die Stationen die Traugott "Schorsch" LIESEM ging und geht, um für seinen richtigen Weg, die sozialistisch-marxistische Idee, zu werben.

Danke "Schorsch", wie Deine Freunde Dich liebevoll nennen.

Wir kommen zum 87ten in ein paar Tagen!

Biographie: Traugott Liesem (Schorsch)

************************************************ 1912 -  geboren am 17.12.1912 in Fischbach im Taunus ( Hessen )

1913 -  von 1913 bis nach Ende des 2. Weltkrieges wohnte er inZeilsheim , Pfaffenwiese 38.

Sein Vater war bei den Farbwerken-Höchst als Isolierer beschäftigt.           Als Traugotts Vater 1913 ein Haus in der Kolonie erhielt,zog die Familie nach Zeilsheim.Traugott Liesem hatte noch fünf weibliche Geschwister. 

1927 - von 1927 bis 1931 machte er eine Lehre als Schlosser im Werk   Hoechst der IG Farben

1928 - Eintritt in dei Gewerkschaft und danach in die RGO

1931 - nach der Lehre war er mehrere Jahre arbeitslos

 - Mitglied der Freien Turner in Zeisheim

 - Fußballspieler in der Arbeitersportlergruppe " Roter Sport "Frankfurt a.M. -Höchst     

 - Mitglied der KPD  - Herstellung und Verkauf dert Zeilsheimer KPD-Zeitung" Der Rotfabriker "

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten:

 - Widerstand und Verfolgung -

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1933 - Liesem wurde in diesem Jahr mit einer größeren Zahl Zeilsheimer Arbeitslosen, Kommunisten und Sozialdemokraten von bewaffneten SA- Leuten verhaftet und in die Höchster Kaserne verschleppt.Mehrmals wurde Liesem in der alten Schmiede in Zeilsheim von Nazis verprügelt.

1934 - In der Zeit der Arbeitslosigkeit besuchte Liesem 1934 einen Schulungskurs im Saarland und baute danach eine etwa 8 -12 köpfige Jugendgruppe auf.

Die Jugendgruppe, die sich aus ehemals der KPD-nahestehenden Jugendlichen,aber auch aus "indifferenten" jungen Menschen zusammensetzte,leistete illegale Widerstandsarbeit.

Beispiele: Mit einer Schreibmaschiene,die im Feld versteckt wurde,verfaßten sie Flugblätter mühselig mit Matrizen und steckten die Flugblätter nachts in Briefkästen.

In Hattersheim und Okriftel gab es für Liesem Anlaufstellen um illegale Materialien zu holen.

- Dies u.a. beispielhaft für die illegale und lebensgefährliche Widerstandsarbeit Liesems von 1933 bis 1936.

1936 - Traugott Liesem wurde wegen seiner Widerstandsarbeit gegen das Nazi - System im April 1936 verhaftet und wegen " Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens " angeklagt.

 ( 31.Juli 1936/Generalstaatsanwalt Kreisler in Kassel )

Er wurde mit anderen zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.Ihm wurde die Wehrtüchtigkeit aberkannt.

 1940 - Als er 1940 aus der Haft entlassen wurde, mußte er sich täglich bei der Polizei melden.

- Traugott heiratete und war etwa 1 Jahr mit seiner Frau und ihren 2 Kindern zusammen.

In dieser Zeit war er etwa 1/2 Jahr als Schlosser tätig.

 1940 - Erneut wurde Liesem verhaftet und er kam ins Arbeitslager Rosslau bei Dessau und ins Lager Heuberg.

Danach wurde er im Strafbatallion 999 mit dem lebensgefährlichen Auftrag bei den Minensuchern in Afrika eingesetzt.

Liesem hat hier für uns Heute unvorstellbare Solidarität erlebt,von der er mit Stolz berichtet : " Die älteren 999 er , schickten uns Jüngere -unter Einsatz ihres Lebens- beim Minenräumeinsatz nach hinten,mit der Bemerkung das wir Jüngere noch für die Zukunft gebraucht werden ".

 In diesem Zusammenhang war er auch auf die griechischen Inseln Samos und Leros.

 Nach der Befreiung am 8. Mai 1945:

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1947 - Als er 1947 aus der englischen Gefangenschaft zurück kam,wurde er den Amerikanern übergeben und kam 1 Tag ins Internierungslager Dachau.

In diesem Jahr wurde Traugott Liesem ein Verfolgtenausweis

ausgestellt und ihm eine über 7 jährige politische Verfolgung

amtlich bescheinigt.

- nach seiner Befreiung gehörte Liesem 1947 zu den Gründern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregiemes (VVN)

nach

1947 - Liesem fand bei der Stadt Frankfurt a.M. dann eine Anstellung als Arbeiter bei den Stadtwerken. Hier war er für die Reperatur und dem Aufbauen von Fahrscheinautomaten über 30 Jahre zuständig.

- Hier wurde er auch Mitglied der Gewerkschaft ÖTV.

nach

1970 - In den 70er Jahren zieht Liesem nach Hattersheim, in die Kürenbergstr. 11.Er lebte dort in einem Reihenhaus mit seiner Lebens-gefährtin Maria Eilberg zusammen.Mit der Pflege des Hauses und des Gartens war er als Rentner ausgefüllt.

nach

1980 - Als Verfolgter und Widerstandskämpfer setzt Liesem sich in Hattersheim für die Errichtung einer Gedenktafel an dem jüdischen Gebetshaus(Erbsengasse)ein,daß an die Verfolgung von Juden in Hattersheim erinnern soll.

Bei Gedenkveranstaltungen Hattersheimer Antifaschisten erinnerte Traugott Liesem an Arbeitlager und diesen Zwangsarbeitseinsätzen verschleppter Menschen aus Osteuropa und Holland unter der Naziherrschaft auch in Hattersheim-Okriftel. An denen auch der damalige Bürgermeister Schubert und Kirchenvertreter sowie Jugendvertreter des Stadtjugendringes Hattersheim teilnahmen.

-Von Schulen und auch kirchlichen Einrichtungen wurde er als Zeitzeuge öfters eingeladen um über seinen Widerstand und Verfolgung zu berichten.

- Liesem war auch bei der Friedensinitiative Hattersheim und beim örtlichen DGB - Ortskartell Hattersheim aktiv dabei.

Bei den Ostermärschen war er immer anzutreffen und engagierte sich gegen Militarismus, Ausländerfeindlichkeit und Sozialabbau.

1987 - Traugott Liesem war bei der Gründung der Kreisorganisation des Main-Taunus-Kreises der VVN-Bund der Antifaschisten in Hattersheim/Okriftel als Gründungsmitglied dabei, wird hier zum Kassierer und Ehrenvorsitzenden gewählt.

Bei der Gründung der VVN-B.d.A. des MTK in Okriftel , ist vom Landesvorstand Hessen das SPD - Mitglied ,Jude,Verfolgter und Widerstandskämpfer Alfred Marchand vertreten.

1991 - In diesem Jahr stirbt seine Tochter Annemarie Gröger geb.Liesem .Seine am 14.9.1942 geborene Tochter war mit einem Arbeiter (Bauhof) der Stadt Hattersheim verheiratet .

nach

1992 - Auf Vorschlag wurde Traugott Liesem vom Institut für Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt a.M. für die Johanna Kirchner Medalie vorgeschlagen.

- Zur Würdigung der Widerstandsarbeit und Anerkennung seiner Verfolgung wurde Liesem vom SPD- Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt a.M. Anderas von Schoeler ausgezeichnet und er erhält eine Urkunde.

Auch unter der nachfolgenden CDU-Oberbürgermeisterin wurde die Würdigung fortgesetzt und Liesem ständig zu Veranstaltungen durch die Stadt Frankfurt eingeladen.

1995 - Nach kurzer Krankheit verstirbt die langjährige Lebengefährtin Maria Eilberg. Kurze Zeit später verstirb auch Liesems Liebling sein Dackel " Sussi ".

Sept.

1996 - Liesem entschließt sich das Haus in der Kürenbergstr.11 zu verlassen und zieht Ende September 1996 ins Hattersheimer evang. Altenzentrum in der Schustr 42 um.

Hier führte er seinen Haushalt in der Mietwohnung selbstständig weiter.

März

1997 - Bei der Festveranstaltung zum 50.Geburtstag der VVN am

15.3.1997 im Franfurter Dominikanerkloster,an der auch u.a.Johannes Mario Simmel durch eine Lesung und der Jazzmusiker Emil Mangelsdorf durch seinen künstlerischen Beitrag ihre Verbundenheit zur VVN-B.d.A. bekundeten,wurde Traugott Liesem als Gründungsmitglied vom Ehren-präsident Alfred Hauser ausgezeichnet.

August

1997 - Wegen 50 jahriger Mitgliedschaft in der ÖTV wurde Traugott Liesem ausgezeichnet und von der Gewerkschaft- ÖTV geehrt.

2004    12.Juni   Traugot Liesem verstarb im Alter von 92 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Seine Urne wurde auf dem städtischen Friedhof im Grab seiner Tochter Annemarie Gröger in Hatterheim a.M. 1 beigesetzt.

Nach der Trauerfeier bildete sich ein -FREUNDESKREIS-SCHORSCH-aus Hattersheimer und ehemaligen Hatterheimer Bürgern, der die Erinnerungsarbeit fortsetzen will um damit das antifaschistische Wirken von Traugot Liesem zu würdigen und wach zu halten.



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